Sicherheit im Sport – kurz erklärt

Im Sportverein sollen sich Kinder und Jugendliche sicher, wohl und respektiert fühlen. Dazu gehören klare Regeln, geschulte Übungsleiteungen, sowie ein achtsamer Umgang miteinander. Wir setzen uns aktiv dafür ein, Grenzverletzungen zu verhindern und ein geschütztes Umfeld für alle zu schaffen.

Was Vereine tun müssen

Sportvereine tragen Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören z. B. klare Verhaltensregeln, geschulte Ansprechpersonen und ein Schutzkonzept im Verein. Außerdem ist es wichtig, aufmerksam zu sein, früh zu handeln und im Ernstfall Hilfe zu holen.

Unsere Unterstützung

Der Kreissportbund (KSB) unterstützt Sportvereine aktiv beim Kinder- und Jugendschutz durch Beratung, Qualifizierungen und praxisnahe Hilfsmaterialien.

Vereine erhalten Unterstützung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten sowie Zugang zu Workshops, Schulungen von Ansprechpersonen und wichtigen Informationen.

Bei Fragen oder Unsicherheiten steht unsere Fachkraft Inga Teckentrup zur Verfügung, die schnell und unkompliziert helfen.

 

Inga Teckentrup

Vereinsberatung im Rahmen PSIG

Fachkraft Schutz vor Gewalt

Jugendschutzkonzept

Ein Schutzkonzept legt klare Regeln für alle im Verein fest und sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche sich sicher fühlen können.

Mit unseren Infoveranstaltungen und Workshops unterstützen wir Vereine dabei, ein eigenes Schutzkonzept zu entwickeln – einfach und praxisnah.

Unsere Ansprechpartnerin Inga Teckentrup begleitet euch dabei persönlich  und mit dem Schutzkonzeptgenerator des LSB NRW könnt ihr Schritt für Schritt euer Konzept erstellen.

Du möchtest eure Mitglieder, Trainer*innen oder den Vorstand fit machen für das Thema Kinder- und Jugendschutz? Kein Problem!

Über die Vereinsberatung des Landessportbundes NRW könnt ihr ganz einfach eine kostenlose Infoveranstaltung oder Schulung direkt in eurem Verein buchen.

Wir begleiten euch dabei gerne und unterstützen euch auf dem Weg zu mehr Sicherheit im Verein.

Viele Vereine sind im Umgang mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ noch immer unsicher. Einige scheuen sich leider immer noch das Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ offen anzusprechen. Es ist aber gerade diese Offenheit, die Vereine und ihre Verantwortlichen auszeichnet und die auch für Eltern so wichtig ist. Das Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ sollte in keinem Verein tabuisiert werden. Denn einen Sportverein schwächt nicht die Tatsache, dass es in der eigenen Organisation zu Übergriffen kommen kann, sondern vor allem ein zögerlicher, intransparenter und inkonsequenter Umgang mit diesem Thema. Wie dieser Umgang mit dem Thema aussehen kann, vermittelt die LSB Broschüre "Handlungsleitfaden für Vereine". Sie will Rat geben und Vorschläge zum Handeln unterbreiten:

Handlungsleitfaden für Vereine

Der Ehrenkodex ist eine freiwillige Selbstverpflichtung für Sport-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter sowie Betreuerinnen und Betreuer. Er enthält Verhaltensregeln im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Der Ehrenkodex wird bei allen Lizenzausbildungen des Landessportbundes NRW von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verbindlich unterzeichnet.

Außerdem soll er von Betreuerinnen und Betreuern im Sport unterzeichnet werden.

Ehrenkodex

Die Broschüre „Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen“ von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen e.V. will pädagogische Fachkräfte und Eltern für Risiken und Gefahren sensibilisieren, ohne Pessimismus zu verbreiten.

Es geht darum, Kinder im digitalen Alltag zu begleiten und langfristig zu befähigen, sich selbst zu schützen.

Beispiele aus dem Inhalt:

  • Sexy sein – auch online?

Freizügige und intime Fotos an die Partner*in zu versenden, ist inzwischen gelebter Alltag in Beziehungen – nicht nur unter Jugendlichen. Werden Bilder allerdings ohne Einverständnis weitergeleitet oder gar erpresst, wird „Sexting“ zu einem sexuellen Missbrauch, also einer Straftat. Dessen sind sich besonders junge Nutzer*innen häufig nicht bewusst.

  • Wo nicht nur Freund*innen sind – wem vertrauen?

Kinder und Jugendliche haben Lust, Neues zu erfahren und auszuprobieren. Dabei gehen sie oftmals naiv an Sachen heran und können leicht vergessen, dass nicht nur nette Menschen in Social Media unterwegs sind. Sexuelle Kontakte zu Kindern anzubahnen ist für Pädokriminelle durch das Internet leichter geworden. Sie nutzen große Plattformen genauso wie kinderaffine Apps, in denen es wenige Sicherheitseinstellungen gibt.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V.

Poststraße 15–23 | 50676 Köln

Tel 0221.921392-0

info@ajs.nrw | www.ajs.nrw