SV Westfalen Liesborn als 10. Verein im Kreis Warendorf ins Qualitätsbündnis gegen Gewalt aufgenommen

Freuen sich über die Aufnahme ins Qualitätsbündnis gegen Gewalt: Burkhard Drees,1. Vorsitzender ; Inga Teckentrup, Fachkraft gegen Gewalt beim KSB ; Franz-Berthold Ense, 2. Vorsitzender; die Ansprechpersonen Viola Westermann und Ulrich Möller

Ein weiterer wichtiger Schritt für den Schutz im Sport: Der SV Westfalen Liesborn 21 e.V. ist nun offiziell als 10. Verein im Kreis Warendorf in das Qualitätsbündnis gegen Gewalt aufgenommen worden.

Der Startschuss für den gemeinsamen Prozess fiel bereits im Juli 2024 mit einer Auftaktveranstaltung. In einem ersten Workshop arbeiteten Vertreterinnen und Vertreter des Vereins gemeinsam mit dem TuS Wadersloh und dem SV Diestedde an den Grundlagen für ein individuelles Schutzkonzept. Ziel war es, Strukturen zu schaffen, die langfristig Sicherheit und Sensibilität im Vereinsalltag stärken.

Im Anschluss daran wurde im Verein eine umfassende Risikoanalyse durchgeführt. Dabei wurden durch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Abteilungen mögliche Gefährdungssituationen identifiziert und bewertet. Auf Grundlage dieser Analyse wurden konkrete Maßnahmen entwickelt, die teilweise bereits umgesetzt sind. Einige Punkte – wie beispielsweise die Verbesserung der Beleuchtung – befinden sich aktuell noch in der Umsetzung.

Eine zentrale Rolle im gesamten Entwicklungsprozess spielte Franz-Berthold Ense, der den Kontakt zum Kreissportbund Warendorf koordinierte und den Schreibprozess federführend begleitete. Die erarbeiteten Inhalte wurden dabei kontinuierlich mit den Ansprechpersonen aus den Abteilungen – Viola Westermann (Tanzsport) und Ulrich Möller (Tischtennis) – sowie dem Vorstand abgestimmt und weiterentwickelt.

Ein weiterer Meilenstein folgte im Dezember 2025: In insgesamt drei Workshops wurden durch Inga Teckentrup rund 60 Trainer*innen und Vereinsverantwortliche für das Thema Gewaltprävention sensibilisiert und geschult. Damit wurde ein wichtiger Grundstein für die praktische Umsetzung des Schutzkonzeptes im Trainings- und Vereinsalltag gelegt.

Die Zusage zur Aufnahme in das Qualitätsbündnis erfolgte bereits Ende 2025. Ein passender Termin für die offizielle Übergabe fand sich jedoch erst im Jahr 2026. Diese wurde schließlich im feierlichen Rahmen der Generalversammlung am 18. Mai 2026 nachgeholt.

Für die Zukunft sind bereits weitere Schritte geplant: So soll das Schutzkonzept beim Sportfest im Sommer noch stärker bekannt gemacht werden. Zudem sind zusätzliche Workshops vorgesehen – sowohl für Sportler*innen als auch für Eltern –, um das Thema Prävention weiter im Verein zu verankern.

Mit der Aufnahme in das Qualitätsbündnis setzt der Verein ein deutliches Zeichen für ein sicheres, respektvolles und verantwortungsbewusstes Miteinander im Sport.